Rezensionen "National"

 

Rezension von Heinrich Brüchle , München (Amazon)

Niemand hat die Absicht hier Reklame zu machen.
Ein paar wohlwollende Worte werden aber gestattet sein. Ein humoriges Buch über einen Teil der deutsch-deutschen Geschichte mit deutsch-deutschen Geschichten und einem informativen geschichtlichen Überblick am Ende.
Kurz gesagt eine Pflichtlektüre für alle Mandys, Cindys, Sandys, Ronnys, Enricos sowie deren Wessi-Pedants.
Wer diese Sätze nicht versteht, muss wohl oder übel das Buch lesen ;-)
Wünsch euch dabei soviel Spass, wie ich selbst hatte.
Henry.

 

Rezension von Karin Kluske, Deutschland (Amazon)

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Man kann kaum glauben, das ein einzelner Mensch so viele skurrilen Dinge erleben kann. Ich habe das Werk regelrecht verschlungen und zwischendurch meinem Mann davon erzählt. Von da an haben wir synchron gelesen :-).

 

Rezension von Geistronaut , Deutschland (Amazon)

Ein wunderbares Buch zur Abend-, Urlaubs- und Wochenendentspannung.
Der ehrliche Blick hinter die Fassade der anzugtragenden Wessis im Gegensatz zur geradlinigen Offenheit der etwas naiven Ossis ist immer für eine Überraschung und viele Pointen gut. Die üblichen Klischees werden bedient aber nie bösartig oder überzogen und durchaus mit der ein oder anderen plötzlichen Wendung gewürzt.
Wer zur Zeit der Wende in den neuen Bundesländern war, wird sich sicher das ein oder andere Mal wiederfinden und
noch einmal einen Film ablaufen sehen !
Wer nicht, der erhält hier einen wunderschön ehrlichen, herzlichen und mit einem ordentlichen Schuss schwarzem Humor gewürzten Einblick in die damalige Zeit !

 
 
Zuschrift Sylvia Kehl 
 
 
Zuschrift Wolfgang Stumph
 
 
 
 
Terry Kajuko (Baden-Württemberg)
 
`Sex, Drugs & Broiler´
Eigentlich wollten meine mir angetraute Ana und ich uns in den Vogesen, vor einem mehrgängigen Menue, durch Laufen an der frischen Luft die Magengegend stimulieren. Eine Stimulation der Magengegend kam jedoch unerwartet aus einer ganz anderen Richtung, denn ich fing an, aus dem Buch von Andrea Kuritko vorzulesen. Das wars mit den Vogesen. Ein Lacher folgte dem Nächsten. Einzig unser Menue unterbrach die Privatlesung, die erst enden sollte, als das Buch nebst einigen Viertele Gewürztraminer, gänzlich ausgekostet wurde. Die Story, zweifellos ein Zeitdokument aus jener Zeit, die man getrost als die verrückteste Zeitepoche der neueren deutsche Geschichte bezeichnen kann, liest sich locker flockig, dass überhaupt keine Langweile in unserem Hotelzimmer aufkam. Die von Andrea Kuritko beschriebene Droge Wendezeit und die Wiedervereinigung fesselte uns gleichermaßen an das Buch. Das Buch der Autorin ist in einer erfrischenden, humorvollen Art geschrieben, so dass ich dieses Buch eben in einem Rutsch vorlesen musste. Alle die Spaß an 'Wild Wild Ost' haben, denen empfehle ich wärmsten das Buch der Autorin Andrea Kuritko `Sex, Drugs & Broiler´. Viel Erfolg wünsche ich Dir von Herzen. Terry Kajuko
 
 
Edith Hornauer (Amazon)
 
Dieses Buch ist ein muss!
 
Sex, Drugs & Broiler - ein Buch mit tiefer Wahrheit. Und Andrea Kuritko hat es sich nicht leicht gemacht.
Sie fragte nach, interviewte einige DDR-ler, die sich gern zurückerinnerten, wie es denn war und ihr
dies auch mitteilten. Und so kam einiges zusammen, Selbsterlebtes vor allem und Hinterfragtes, welches
ihre Erlebnisse zu einem Erleben werden lassen beim Lesen.
Ein Buch - mit ernstem Hintergrund oft zum Schmunzeln. Und es wird damit so sehr viel noch in
Erinnerung gebracht. Ein wichtiges Buch. Ein Zeitzeugnis der besonderen Art!!!
 
 
Helmut Maier (Baden-Württemberg)
 
Als ich Andrea Kuritko 2012 in Leipzig auf der Buchmesse traf, hatte ich keine Ahnung, welche Bedeutung Leipzig in ihrem Leben hatte dass Leipzig sozusagen eine Metapher für die wundersame Wiedervereinigung der Deutschen für sie war. Das erfuhr ich erst durch ihr Buch Sex, Drugs & Broiler . Oder war es eher eine Metapher für die Erfahrung eines Umbruchs im Zeichen neoliberalen Expansionstriebs nach dem Fall der Mauer?

Diese Frage zu beantworten ist die Aufgabe, die uns Andrea Kuritko vielleicht unbewusst aufgetragen hat. Sie hat sie mit so viel Feuer und Witz garniert, dass es eine Freude ist, das Buch zu lesen. Die Freude wird auch nicht getrübt durch die Tiefen menschlichen Daseins, die sie schildert: Männer, die so tief sinken, indem sie sich als überlegen fühlen und gerieren. Die Überlebenden dagegen einer von einer eigentlich humanistisch gesinnten Elite errichteten Staatlichkeit, die zur Diktatur degenerierte, deren Überlebende also, die aufs Neue und teilweise schlimmer untergebuttert werden. Schlimmer, weil die Demokratie nun in kapitalistischem Kleid auftritt und sich als Befreierin selbst derer aufspielt, die in dem überwundenen Regime besser zurechtkamen als im neuen.

Wie erwähnt: Der Witz und die Erzählfreude lassen das auf weite Strecken vergessen. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass hier eine Frau erzählt, die als Beobachterin in diesem Spiel mehr als in die Dinge Verwickelte alles wie in kindlicher Unschuld erlebt und sich nicht korrumpieren lässt und nur staunen kann, wozu Menschen fähig und verführbar sind.

Dass es Männer sind, die in so einer alle Chancen zu eröffnen scheinenden Umbruchszeit von dem Virus der grenzenlosen Freiheit, weit weg von Mutti und den Bälgern, weg von Spießigkeit, Alltag und Langeweile befallen wurden, darf in einer neoliberalen Gesellschaft nicht verwundern. Dass die Autorin sieht, dass alle, restlos alle, mit denen ich damals zu tun hatte, infiziert wurden und in das atemberaubende, scheinbar zügellose, Nachtleben von Leipzig eintauchten, beweist, dass die Schale heutiger Demokratien aus denen sie ja kamen nur hauchdünn ist und in einer Umbruchszeit nichts mehr zusammenhält. Das zu erkennen könnte uns helfen, eine neue Gesellschaft anzustreben, in der Gerechtigkeit lebt.
 
 
 
Anna (Amazon)
 
Köstliche Wieder(Vereinigung)

(...) Viele Jahre später: Die Autorin, zu diesem Zeitpunkt in ihrer Funktion als Fotografin anwesend, macht nach dem Besuch auf der Buchmesse Leipzig, an der Bar von der Moritzbastei die Bekanntschaft des Schriftstellers Mark Galsworthy. Mit einer genialen Idee, der nun mindestens zwei neue Bücher zu Grunde liegen (!), entlockt er ihr im Laufe des Abends ihre Geschichten, die sie damals kurz nach der Wiedervereinigung in Leipzig erlebte.
Ihr Chef, seines Zeichens Steuerberater, nahm sie 1991 mit in die ehemalige DDR.
Er war auf der Suche nach Gold!
Wie dieses Gold auszusehen hatte und unter welchen Umständen man an dieses heran kam (oder auch nicht!?), beschreibt sie hier in diesem Buch.
Sex, Drugs & Broiler spiegelt die deutsch-deutsche Wiedervereinigung in äußerst unterhaltsamer und witziger Weise. Es veranschaulicht die Hoffnungen und Erwartungen einiger der Protagonisten, die darin vorkommen und zeigt uns über welche Klamotten, äh, Steine, sie bisweilen stolpern mussten. Aus ganz persönlicher Sicht und mit der Einstellung: "Nur nichts anmerken lassen", lässt uns Andrea Kuritko teilhaben an ihren Erlebnissen, ihren Abenteuern.
Damals - im Osten der Republik.
Einfach herrlich - zu lesen und sich zu fühlen, als wäre man "adeibei" gewesen.
 
 
Norbert Henze (Osnabrück)
 
Ich habe es gelesen & bin total begeistert. Einfach locker unterhaltsam & eine echte Zeitreise ... 
 
 
Neutral (Amazon)
 
War darauf sehr gespannt
 
Habe gespannt und ungeduldig auf dieses Buch gewartet und wurde nicht enttäuscht, es ist sehr unterhaltsam Persönliches aus dieser Zeit zu hören. Ich finde es einfach schön, wie Andrea Kuritko es geschrieben hat. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen.Das wichtigste habe ich vergessen, ich werde mir bei Ihrer Lesung in der vertrauten Gosenschänke eine persönliche Widmung abholen.
 
 
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